Festgeld - Festgeldkonto - Festgeldanlage

Bei Festgeldanlagen handelt es sich um Geldanlagen, die dem Tagesgeld sehr ähnlich sind. Der Unterschied zum Tagesgeld liegt darin, dass beim Festgeldkonto das Geld zu einem vorher festgelegtem Zinssatz und über einen genau bestimmten Zeitraum angelegt wird.

Bei Tagesgeldkonten kann täglich über das Geld verfügt werden und bei Festgeldkonten muß bis zum Ende der Laufzeit gewartet werden, bevor man über das Geld verfügen kann. Möchte man vorher an das fest angelegte Geld, verfallen die Ansprüche auf die vereinbarten Zinsen. Die nicht tägliche Verfügbarkeit hat den Vorteil, dass die Zinsen höher ausfallen als es bei Tagesgeld der Fall ist.

Üblicherweise haben Festgeldanlagen einem Anlagezeitraum von 1 bis 72 Monaten. Je länger der Anlagezeitraum, desto höher der Zinssatz.

Wir haben für Sie einige Anbieter in einem Festgeldvergleich aufgelistet mit den möglichen Festgeldzinsen. Über den linken Vergleichsrechner können Sie aktuelle Festgeldangebote im direkten Vergleich mit Tagesgeldangeboten vergleichen. Nicht selten kann man bei kurzer Anlagedauer mit einem Tagesgeldkonto höhere Zinsen erzielen.



Anbieter


Zinssatz p.a.


Mindest-anlage


Maximal-anlage


Laufzeit


Einlagen-sicherung


Details


Angebot einholen

*** Unsere Empfehlung ***
Crediteurope
bis 4,50% 2.500 Euro unbegrenzt 3 bis 120 Monate 100.000 Euro Crediteurope Bank Festgeld Antrag
Mercedes Benz Bank
bis 3,00% 2.500 Euro unbegrenzt 3 bis 72 Monate 283,89 Mio. Euro Mercedes Benz Bank Festgeld Antrag
ING DiBa
2,00%
10.000 Euro nein 3 bis 12 Monate 1.230 Millionen Euro ING-DiBa Festgeld Antrag
Targobank
bis 3,00% 1 Euro 25.000 Euro für 6 Monate 220 Millionen Euro Targobank Festgeld Antrag
1822Direkt
bis 2,20% 5.000 Euro nein 3 bis 60 Monate unbegrenzt 1822direkt Festgeld Antrag
Comdirect
bis 0,60% 500 Euro nein 1 bis 3 Monate 108 Mill. Euro Comdirect Festgeld Antrag

Stand: 12.03.2010
Alle Angaben ohne Gewähr!


Festeld - Anlagedauer - Sicherheit - Vorteile

Während das Tagesgeld überwiegend für kurzfristige Anlagen interessant ist, steigt das Festgeld mit deutlich höheren Konditionen zu Buche. Die Zinssätze im Festgeldsegment liegen in der Regel leicht über denen des Tagesgeldes. Anlagezeiten sind teilweise schon ab 3 Monaten möglich, so dass es durchaus lukrativ sein kann, ein zusätzliches Festgeldkonto einrichten zu lassen. Wenn Sie bei ihrer Bank bereits ein Tagesgeldkonto besitzen, wird hier in vielen Fällen auch immer ein Festgeldkonto angeboten.

Das Festgeld wird genau wie das Tagesgeld per Pin und iTan verwaltet und ist somit gesichert. Bezogen auf die Verzinsung findet diese am Ende der Laufzeit statt. Die Option, ein Festgeldkonto zu führen lohnt sich gerade dann, wenn Zinsfreibeträge erreicht wurden, und eine Anlage erst im nächsten Jahr vergütet werden soll. Wenn Sie im Monat Dezember eine 3 monatige Festgeldanlage starten, werden die Zinsen erst im Februar gutgeschrieben und wirken sich auch erst auf den Freistellungsauftrag für das neue Jahr aus. Gerade dann, wenn ihre Zinseinkünfte deutlich schwanken, kann es durchaus sinnvoll sein, sich über die Laufzeiten genauere Gedanken zu machen.

Zu beachten ist jedem Fall, dass es Ihnen während der Festgeldanlage selber nicht möglich ist, auf das Geld zuzugreifen und es anderweitig zu nutzen. Dies bietet aber auch den Vorteil, dass die Zinsen über die gesamte Anlagedauer festgeschrieben sind und somit weder höher, noch niedriger ausfallen können. Vorab kann also schon gesagt werden, wie hoch die Zinsen am Ende der Anlage ausfallen werden. Die Sicherheit beim Festgeld ist sehr hoch, denn gerade deutsche Banken sichern das Guthaben ihrer Kunden per Einlagensicherungsfonds um 100% ab. Wenn Sie sich für eine Anlage einer ausländischen Bank entscheiden, da die Zinsen hier höher sind, ist es ratsam, vorab zu überprüfen, bis zu welcher Summe die Anlage abgesichert ist. Teilweise werden nur kleinere Summen von bis zu 20.000 Euro abgesichert. Darüber hinaus kann es zusätzlich dazu kommen, dass auch nur 90% der Anlage abgesichert sind, also ein 10%iger Verlust droht. In den AGB´s der jeweiligen Banken finden sich genauere Angaben.



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