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Die Buy-and-Hold-Bibel (eBook, PDF)
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Einleitung ´´Das Problem der Armut liegt darin, dass sie dich all deine Zeit kostet.´´ Willem de Kooning, US-amerikanischer Maler Der Verlauf der neun Jahre seit dem Platzen der Dotcom-Blase im Frühjahr 2000 hat wohl dem letzten Zweifler vor Augen geführt: Es ist etwas faul im Staate Dänemark. Die Finanzbranche kann ihre großspurigen Versprechen nicht einlösen. Sie verheißt zweistellige Renditen, verspricht, ´´den Markt zu schlagen´´, bietet angeblich sichere Produkte oder sogenannte ´´Absolute-Return´´-Fonds und -Zertifikate, die ihre hohen Kauf- und Nebenkosten schnell wieder erwirtschaften. Ein Blick in die Depots privater Kunden zeigt in den meisten Fällen ein ganz anderes Bild: horrende Jahresverluste zu Beginn dieses Jahrtausends wie auch 2008/2009 und langfristige Nettorenditen, die nicht einmal die Inflation ausgleichen. Angesichts solch desaströser Ergebnisse haben viele Anleger inzwischen frustriert aufgegeben und ihre überteuerten Fonds oder wackeligen Zertifikate verkauft, dabei aber bittere Verluste realisiert. Bei der Niederschrift dieses Buches im Frühjahr 2009 befand sich die ganze deutsche Bankbranche nicht nur in einem tiefen Branchenabschwung, sondern - schlimmer noch - inmitten einer im Nachkriegsdeutschland einmaligen Vertrauenskrise, in die sie sich selbst hineinmanövriert hatte: mit überkomplexen Produkten, überhöhten und vielfach versteckten Nebenkosten, die oft mehr als die Hälfte der Bruttorendite auffressen, mit Renditeversprechen, die nicht nur verfehlt werden, sondern in oftmals dramatischen Verlusten münden, und mit einem kurzfristig orientierten Vertrieb, der aus Provisionsgründen mit Methoden operiert, die oft genug denen einer Drückerkolonne nahekommen. Anlegern, die nach neuen Wegen suchen, eröffnen sich zwei Alternativen. Die erste besteht darin, fortan nur noch in Sparbücher und Festgelder zu investieren. Auf diese Weise kann man allerdings kein Vermögen bilden, sondern lediglich das bestehende Kapital konservieren. Nach Kosten und Steuern liegt die inflationsbereinigte Rendite dieser Anlageformen ziemlich genau bei null - ist aber immerhin nicht negativ, wie es bei vielen angeblich sicheren Bankprodukten in der Vergangenheit der Fall war. Die zweite Alternative richtet sich an jene Anleger, die sich vorgenommen haben, mit ihrem Sparkapital langfristig und realistisch Vermögen zu erwirtschaften, anstatt nur den vorhandenen Grundstock zu bewahren. An diese Anleger richtet sich Die Buy-and-Hold-Bibel. Sie bietet dem Leser einen doppelten Nutzen: Sie präsentiert detailliert die langfristigen Renditen aller wichtigen Anlageklassen (in der Fachsprache ´´Asset-Klassen´´ genannt). Kein anderes deutschsprachiges Investmentbuch für Privatanleger bietet eine derart umfassende, globale und bis zu 200 Jahre zurückreichende Zusammenstellung der historischen Ertragskraft sämtlicher Asset-Klassen: vom DAX über weltweite Nebenwerte und Schwellenländeraktien sowie Unternehmensanleihen, Staatsanleihen, Gold und Rohstoffe bis hin zu deutschen Immobilienpreisen und Sparbuchanlagen, um nur einige zu nennen. Nichts, was für Anleger im deutschsprachigen Raum von Bedeutung sein könnte, wird ausgelassen. Sie stellt einen simplen, sehr langfristig orientierten und leicht umzusetzenden Investmentansatz vor, der als ´´Indexing´´ oder ´´passiv Investieren´´ bezeichnet wird - einen Ansatz, der auf Indexinvestmentfonds und Exchange Traded Funds (ETFs) beruht, den mit Ausnahme des Sparkontos einfachsten und transparentesten Anlageprodukten überhaupt. Buy-and-Hold-Indexing gründet auf der Modernen Portfoliotheorie, einem Wissensgebäude, für dessen Erforschung bislang fünf Wirtschaftsnobelpreise vergeben wurden. Diese Theorie ist zwar mathematisch komplex begründet, aber in ihren Schlussfolgerungen verblüffend leicht zu verstehen und umzusetzen. Einfachheit und wissenschaftlicher Hintergrund sind die entscheidenden Bausteine einer umsetzbaren, seriösen Alternative zu dem Schlamassel, in das uns die Finanzbranche und die Finanzmedien hineingeführt haben: Erstere, weil sie von kurzfristigem Denken beherrscht wird und uns möglichst oft neue, überteuerte Produkte verkaufen will, und Letztere, weil sie mit populistischen Schlagzeilen ihre Auflagen oder Klickraten und ihre Werbeeinkommen steigern wollen, statt ihre Leser objektiv zu informieren. Beide, indem sie mangelndes Wissen und die Neigung der Anleger zu unüberlegten Spontanentscheidungen schamlos ausbeuten. Die Vorteile des in diesem Buch dargestellten

Anbieter: buecher.de
Stand: 05.04.2018
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